St. Jakobi Kirchengemeinde Hanstedt
Sie möchten Ihr Kind Taufen lassen oder selbst getauft werden? Sie möchten kirchlich heiraten? Oder möchten Sie sich über eine Kirchliche Beerdigung in unserer Gemeinde informieren? Auf dieser Seite bekommen Sie Informationen zu den Angeboten unser Kirchengemeinde.
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Taufe

Jedem Menschen gilt die Zusage Gottes: Du bist gewollt! In der Taufe wird diese Zusage einmalig und persönlich zugesprochen.

Wir bieten in der Kirchengemeinde in der Regel einen Taufgottesdienst pro Monat an. Die aktuellen Termine erfragen Sie bitte im Gemeindebüro.
Pro Termin werden bis zu 4 Personen getauft, da uns der persönliche Charakter des Gottesdienstes wichtig ist.
Melden Sie sich bitte im Gemeindebüro zur Taufe an (Dienstags oder Donnerstags zwischen 9 und 12 Uhr oder info@st-jakobi-hanstedt.de oder telefonisch). Zur  Anmeldung erfragen wir die persönlichen Daten. Bitte bringen Sie eine Kopie der Geburtsurkunde und Patenscheine (sofern die Paten Mitglied einer anderen Kirchengemeinde sind) mit. Bei telefonischer Anmeldung können Sie diese Unterlagen auch per Post schicken.

In den Wochen vor der Taufe werden Sie vom Pastor Zuhause besucht zu einem Taufgespräch. In diesem Gespräch wird der Ablauf des Gottesdienstes besprochen und über die Bedeutung der Taufe gesprochen. Schön wäre es, wenn Sie zum Taufgespräch schon einen Taufspruch aus der Bibel ausgewählt haben. Bei der Auswahl empfehlen wir Ihnen www.taufspruch.de. Wir unterstützen und beraten wir Sie ebenfalls gern. Wenn Sie oder die Paten den Gottesdienst mitgestalten möchten, besprechen wir das im Taufgespräch. Möglich sind z.B. die Gestaltung einer Taufkerze, die Mitwirkung bei Musik oder Gebeten im Gottesdienst oder der Schmuck des Taufbeckens.

Eltern und Paten:
Kinder werden auf Wunsch Ihrer Eltern getauft. Deshalb werden diese im Taufgespräch und dann auch im Taufgottesdienst danach gefragt, ob sie ihr Kind im christlichen Glauben erziehen wollen. Vor der Taufe wird den Eltern und Paten die Tauffrage gestellt:

Wir alle haben unser Leben von Gott. So sollt Ihr Eure Kinder als Gabe des Schöpfers annehmen. Und ihr sollt Eure Kinder zum Glauben an Jesus Christus hinführen und sie zum Beten anleiten. Wenn Ihr dazu bereit seid, dann antwortet vor Gott und dieser Gemeinde: Ja, mit Gottes Hilfe

Eltern: Sofern Sie verschiedenen Konfessionen angehören, sollten Sie sich einigen, in welcher Konfession Ihr Kind getauft werden soll. Fast alle christlichen Konfessionen erkennen die Taufe gegenseitig an. Sie müssen nicht unbedingt Mitglied einer christlichen Kirche sein, um ihr Kind taufen zu lassen. In der Taufe geht es zunächst um das Kind und seine Gottesbeziehung. Natürlich ist es hilfreich, einer christlichen Gemeinschaft anzugehören, wenn man sein Kind christlich erziehen möchte. Außerdem ist es für Ihr Kind ein positives Zeichen, wenn Sie selbst zu der Gemeinschaft gehören, in die Ihr Kind durch die Taufe aufgenommen wird. Manche Eltern nutzen die Taufe ihres Kindes auch zu einem (Wieder-)eintritt in die Kirche. Bei vielen Eltern tauchen im Zuge der Geburt und Taufe ihres Kindes Fragen auf: „Was ist eigentlich aus meinem Glauben geworden?“ Immer wieder finden Eltern über die Taufe ihres Kindes eine neue Beziehung zu Gott und zu ihrer Kirchengemeinde.

Paten: Ein Pate muss mindestens bei der Taufanmeldung benannt werden. Grundsätzlich gilt: Taufpate kann werden, wer getauft und konfirmiert ist und einer christlichen Kirche angehören. Um das nachzuweisen, müssen Paten bei ihrer Wohnortsgemeinde einen „Patenschein“ ausstellen lassen. Das geht unkompliziert und kostet nichts. Man kann gerne auch mehrere Paten benennen – nach oben gibt es keine Grenzen. Paten können auch Mitglieder anderer Kirchen sein, die zur Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) gehören.

Immer wieder taucht die Frage auf: „Müssen Paten in der Kirche sein?“ Die Antwort lautet: Ja. Denn die Paten sind qua Amt Vertreter der christlichen Gemeinde und sollen dem Kind den christlichen Glauben und die kirchliche Gemeinschaft näher bringen. Wer aus der Kirche ausgetreten ist, hat damit das Recht aufgegeben, Taufpate sein zu können. Sollten Sie weitere Menschen als Lebensbegleiter für Ihr Kind benennen, die nicht Kirchenmitglied sind, steht Ihnen das natürlich frei.

Erwachsene Täuflinge:
Immer wieder entscheiden sich auch erwachsene Menschen für die Taufe und den christlichen Glauben. Je nach Vorkenntnissen und Interessen führen wir mit Erwachsenen ein oder mehrere Taufgespräche, in denen die zentralen Inhalte des christlichen Glaubens und die konkrete Fragen des Täuflings im Mittelpunkt stehen. Als Erwachsener brauchen Sie keine Paten, Sie können aber gern Menschen, die Ihnen wichtig sind, mit nach vorne ans Taufbecken nehmen und sich z.B. den Taufspruch oder einen Segen von Ihnen zusprechen lassen.